Kosten für ein Grab

Kosten für ein Grab

Die gesamten Bestattungskosten gliedern sich in Kosten für das Bestattungsunternehmen, Kosten von Drittanbietern wie beispielsweise Floristen für den Sargschmuck sowie den Friedhofsgebühren. Die Friedhofsgebühren setzen sich zusammen aus Bestattungs- und Grabnutzungsgebühren.


Tritt der Todesfall ein, so müssen die Hinterbliebenen nicht nur mit der Trauer und der schmerzhaften Lücke, die ein geliebter Mensch hinterlässt, fertig werden. Es muss auch eine gebührende Bestattung organisiert werden. Ohne vorherige Absprachen, was der Verstorbene sich nach seinem Tod für eine Beerdigung wünschen würde, fühlen sich die Angehörigen oft überfordert. Dazu kommt meistens auch die finanzielle Last einer Beerdigung. Der Preis des Bestatters oder der eines Steinmetz für einen Grabstein ist je nach Anbieter unterschiedlich. Die Friedhofsgebühren des gewünschten Friedhofs, gegliedert in Bestattungs- und Grabnutzungsgebühren, hingegen fallen für jeden Angehörigen in gleicher Höhe jedoch abhängig von der Art und Größe des Grabes an. Die Friedhofsgebühren machen dabei einen großen Teil der Bestattungskosten aus. Die Bestattungsgebühren beinhalten bei einer Erdbestattung das Öffnen und Schließen der Grabstätte sowie das Einebnen. Die Grabnutzungsgebühr wird berechnet für die Nutzung einer Grabstelle für einen bestimmten Zeitraum. Die Höhe der Kosten für ein Grab variiert je nach Friedhofsträger.

Die Kosten für ein Grab unterscheiden sich nicht nur regional, sondern auch in der jeweiligen Wahl der gewünschten Grabstelle. Dabei ist ein anonymes Urnengrab in der Regel deutlich günstiger als ein Reihengrab oder ein Wahlgrab. Bei letzterem sollte mit Kosten in Höhe von mehreren hundert bis zu über tausend Euro gerechnet werden. Hierbei ist auch die Nutzungsdauer des Grabes entscheidend. Bei dem Angebot eines Bestatters sollte geprüft werden, ob die Friedhofsgebühren enthalten sind. Diese müssen zu den Eigenleistungen des Bestattungsinstituts zugerechnet werden.

Die Höhe der Kosten für ein Grab können in der Friedhofsgebührenordnung des gewählten Friedhofs eingesehen werden. Ferner lohnt es sich, unterschiedliche Friedhöfe bezüglich der Friedhofsgebühren und der Leistungen zu vergleichen, um die passende Grabstätte zu finden und gegebenenfalls einige hundert Euro zu sparen. Die Beschaffenheit des Bodens kann die Kosten beispielsweise beeinflussen, so Bedarf es bei besonders lehmhaltigen Böden mehr Aufwand für die Öffnung eines Grabes als in sandigen Böden. Bildquelle: © C. Sollmann, Bestattungen.de

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