Grabpflege gelingt auch mit wenig Zeit

Grabpflege gelingt auch mit wenig Zeit

Eine Vielfalt an Blumen auf einem Grab ist nicht nur schön, sondern auch besonders pflegeintensiv. Zeitmangel, Stress und lange Anfahrtswege sind die Hauptgründe gegen eine angemessene Grabpflege. Für ein gepflegtes Grab muss allerdings nicht immer viel Aufwand betrieben werden.

Ungefähr drei bis sechs Monate nach dem Sterbefall kann ein Grabstein errichtet werden. Damit ist das Grab für die Dauer der Ruhezeit komplettiert und kann somit individuell bepflanzt und gepflegt werden. Auf vielen Friedhöfen sind jedoch für die Grabpflege bestimmte Vorschriften bindend, so dürfen etwa nur bestimmte Blumen und Pflanzen zu bestimmten Jahreszeiten gepflanzt werden. Über die Vorschriften sollte man sich im Vorhinein informieren.

In Deutschland sinkt die Zeit, die zur Grabpflege verfügbar ist immer mehr. Besonders die langen Arbeitszeiten und große Entfernungen zum Grab sind die größten Probleme, warum sich Angehörige oft nicht im gewollten Ausmaß um die Grabpflege kümmern können. Dennoch hat ein Großteil der Menschen ein schlechtes Gewissen, selbst bei der Überlegung sich professionelle Hilfe durch eine Friedhofsgärtnerei zu holen.

Mit ein paar simplen Tricks kann die Grabpflege auf ein Minimum reduziert werden. Trotzdem sieht das Grab gepflegt aus. Eine sehr einfache Lösung ist die Abdeckung des Grabes mit einer Stein- oder Marmorplatte. Dabei wird nahezu keine Grabpflege mehr nötig. Allerdings ist diese Alternative zur Grabpflege sehr teuer, da die Platten sehr kostspielig sind. Die Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung sind ebenfalls stark eingeschränkt. Das Aufstellen von Grablichtern ist meist jedoch möglich.

Zudem gibt es die Alternative, das Grabbeet mit kleinen Steinen aufzufüllen. Diese Variante ist kostengünstiger und erlaubt eine größere individuellere Gestaltung. Beispielsweise kann man auch kleine Bäume einpflanzen. Das Wurzelwerk sollte mit einer Schutzfolie auf der Erdoberfläche abgedeckt sein, auf die dann die Kiesel gestreut werden können. Damit kann der Baum genügend Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen. Eine Bepflanzung der gesamten Grabfläche ist bei dieser Variante auch im Nachhinein immer noch möglich. Ebenso die Dekoration mit einem Grablicht.
Bildquelle: © Manfred Schimmel / pixelio.de


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