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Beerdigungskosten

Beerdigungskosten

In Deutschland werden zum größten Teil zwei verschiedene Bestattungsarten ausgeführt. Zum einen wird die Feuerbestattung gewählt, die seit einigen Jahren einen deutlichen Aufwärtstrend erfährt. Zum anderen besteht oft der Wunsch nach einer klassischen Beisetzung im Sarg. Diese Form der Bestattung nennt man auch Erdbestattung. Ausnahmen sind Sargbeisetzungen in Gruften. Erdbestattungen werden oft aus traditionellen Gründen gewählt, etwa da bereits ein Erdgrab von der Familie erworben wurde. Die Beerdigungskosten sind meist höher als bei einer Feuerbestattung.


Bestandteile der Beerdigungskosten

Zu den Beerdigungskosten zählen alle Kosten, die für die Organisation, Ausführung und Gestaltung der Erdbestattung anfallen. Dementsprechend können die Kosten für ein Beerdigungsinstitut, die Trauerfeier mit einem Sarg und die Friedhofsgebühren mit in die Beerdigungskosten eingerechnet werden. Auch spezieller Blumenschmuck zur Gestaltung des Sarges und der Friedhofskapelle oder der Trauerräume werden in den Beerdigungskosten aufgeführt. Zudem entstehen weitere allgemeine Kosten und Gebühren. Allgemeine Kosten und Gebühren fallen beispielsweise für die Beantragung der Sterbeurkunde oder das Aufbewahren des Verstorbenen in Kühlräumen an. Diese Kosten sind keine speziellen Beerdigungskosten da diese bei allen Bestattungsarten anfallen.

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Beerdigungskosten im Vergleich mit Feuerbestattungen

Die Beerdigungskosten sind in der Regel deutlich höher als die Kosten, die mit einer Feuerbestattung einhergehen. Größtenteils liegt dies an den Gebühren, die durch Friedhöfe entstehen. Da die Grabstellen für eine Erdbestattung größer sind als für Urnengräber, muss mehr Erde aus dem Grab ausgehoben werden. Dies führt zu einem größeren Aufwand für die Friedhofsverwaltung und dadurch zu höheren Beerdigungskosten. Die Grabsteine können ebenfalls größer gestaltet werden als Urnen-Grabsteine, da mehr Fläche zur Verfügung steht. Auch die Folgekosten müssen bedacht werden. Ein Grab muss in der Regel gepflegt werden. Die Pflege kann dabei von den Angehörigen selbst übernommen werden oder aber ein externer Gärtner bestellt werden. Da die Größe des zu pflegenden Grabes meist die Kosten beeinflusst, muss auch hier für ein Erdgrab ein deutlich höherer Preis als für ein Urnengrab gezahlt werden.

Beerdigungskosten im Vergleich mit anderen Bestattungen

Weitaus größer ist der Unterschied zwischen Beerdigungskosten und den Kosten für Naturbestattungen. Meist müssen bei Naturbestattungen, wie der Seebestattung oder der Luftbestattung, keine Grabstätten erworben werden, sodass ein großer Kostenfaktor für die Hinterbliebenen wegfällt. Die Kosten werden meist durch andere Leistungen ersetzt, wie die Kosten für eine Reederei oder für einen Flug. Dennoch sind die Kosten meist deutlich niedriger als bei einer traditionellen Erdbestattung. Um dennoch eine vergleichsweise kostengünstige Erdbestattung realisieren zu können, besteht die Möglichkeit einer anonymen Erdbestattung. Auch bei der anonymen Beerdigung in einem Sarg entfallen im Anschluss die Kosten für die Grabpflege. Da meist Rasengräber für die anonyme Beisetzung genutzt werden, sind diese auch von der Friedhofsverwaltung einfacher zu pflegen, sodass die vergleichsweise hohen Beerdigungskosten abgemildert werden können.

Weitere hilfreiche Informationen:

Bildquelle: © C.Sollmann


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