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Weltraumbestattung

Weltraumbestattung

Die Bestattung von Totenasche im Weltraum wird von verschiedenen Unternehmen in den USA angeboten. Als bekannteste Persönlichkeit, die diese Bestattungsart gewählt hat, darf der 2005 verstorbene Schauspieler James Doohan alias Scotty gelten, bekannt aus der Kultserie Raumschiff Enterprise. Ein Teil seiner Asche wurde am 28. April 2007 zusammen mit der Asche anderer Verstorbener in den erdnahen Weltraum gebracht und sollte an einem kleinen Fallschirm auf die Erde zurückkehren. Allerdings ging die Aschenkapsel zunächst verloren und wurde erst Wochen später in der Wüste von New Mexico wiedergefunden.


Menge der Asche im All

Bei der Weltraumbestattung werden in der Regel nur wenige Gramm der Totenasche in den Weltraum gebracht. Bei zwei bis drei Kilogramm Totenasche, die bei einer Einäscherung von einem Menschen übrig bleiben, wären die Kosten ansonsten sehr hoch. Somit muss der Rest der Asche auf andere Weise bestattet werden. So kann zusätzlich eine herkömmliche Feuerbestattung in einer Urne durchgeführt werden.

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Dauer der Zeit im All

Prinzipiell könnte eine Aschenkapsel zwar für nahezu unbegrenzte Zeit die Erde umkreisen, sofern eine geeignete Umlaufbahn gewählt würde. Allerdings stellten die Kapseln in diesem Fall eine Gefahr für zukünftige Weltraum-Missionen dar. Bei den herrschenden Umlaufgeschwindigkeiten hätte die Kollision mit einem Flugkörper verheerende Folgen, weswegen die Umlaufbahnen so niedrig gewählt werden oder die Kapseln erst gar nicht in eine Umlaufbahn gebracht werden, so dass sie nach sehr kurzer Zeit wieder in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen. Einige Anbieter erlauben neuerdings auch die Entsendung der Asche ins All. Dazu wird die Aschekaspel in den Weltraum gestoßen. Für genauere Informationen sollte ein Bestatter kontaktiert werden.

Für die Weltraumbestattungen vorsorgen

Die Weltraumbestattung ist keine günstige Bestattungsart. Zusätzlich zu den Gebühren für Bestatter und Kremation müssen mindestens 25.000 Euro für das Versenden der Asche ins All bezahlt werden. Für Menschen, die eine Weltraumbestattung wünschen, empfiehlt es sich, zu Lebzeiten eine Bestattungsverfügung zu verfassen. Momentan ist diese Bestattungsart in Deutschland zwar nicht offiziell anerkannt und zugelassen, dennoch bieten diese Bestattungsart auch einige Bestatter aus Deutschland an. Die Bestattung wird anschließend in den Vereinigten Staaten von Amerika oder in Osteuropa durchgeführt.

Weitere hilfreiche Informationen:

Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de


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