Mit einer Patientenverfügung können Sie Ärzten Ihre Behandlungswünsche mitteilen, falls Sie zu einem
späteren Zeitpunkt Ihren Willen selbst nicht mehr ausdrücken können.
Gerne können Sie dazu auch unsere kostenlose Patientenverfügung nutzen, die Sie individuell Ihren
Vorstellungen anpassen und als PDF-Datei herunterladen können. Der Service ist kostenlos und
orientiert sich an den Grundsätzen und Formulierungen des Bundesministeriums der Justiz.
1. Eingangsformel
Ich, , geboren am ,
wohnhaft in ,
bestimme hiermit für den Fall, dass ich meinen Willen nicht mehr bilden oder verständlich äußern kann nachfolgende Vorgehensweise:
2. Situationen, für die die Verfügung gelten soll
Dies gilt für den Fall, wenn ich:
Es sollten nur Situationen beschrieben werden, die mit einer Einwilligungsunfähigkeit einhergehen können
3. Festlegungen zum Umfang bestimmter ärztlicher Maßnahmen
Lebenserhaltende Maßnahmen
In den oben beschriebenen Situationen wünsche ich,
Schmerz- und Symptombehandlung
In den oben beschriebenen Situationen wünsche ich eine fachgerechte Schmerz- und Symptombehandlung,
Eine fachgerechte lindernde Behandlung einschließlich der Gabe von Morphin wirkt in der Regel nicht lebensverkürzend. Nur in Extremsituationen kann gelegentlich die zur Symptomkontrolle notwendige Dosis von Schmerz- und Beruhigungsmitteln so hoch sein, dass eine geringe Lebenszeitverkürzung die Folge sein kann (erlaubte sog. Indirekte Sterbehilfe).
Künstliche Ernährung
In den oben beschriebenen Situationen wünsche ich,
Das Stillen von Hunger und Durst als subjektive Empfindungen gehört zu jeder lindernden Therapie. Viele schwerkranke Menschen haben allerdings kein Hungergefühl; dies gilt praktisch ausnahmslos für Sterbende und wahrscheinlich auch für Wachkoma-Patienten.
Künstliche Flüssigkeitszufuhr
In den oben beschriebenen Situationen wünsche ich,
Das Durstgefühl ist bei Schwerkranken zwar länger als das Hungergefühl vorhanden, aber künstliche Flüssigkeitsgabe hat nur sehr begrenzten Einfluss darauf. Viel besser kann das Durstgefühl durch Anfeuchten der Atemluft und durch fachgerechte Mundpflege gelindert werden. Die Zufuhr großer Flüssigkeitsmengen bei Sterbenden kann schädlich sein, weil sie u.a. zu Atemnotzuständen infolge von Wasseransammlung in der Lunge führen kann.
Wiederbelebung
A. In den vorher beschriebenen Situationen wünsche ich,
Viele medizinische Maßnahmen können sowohl Leiden vermindern als auch Leben verlängern. Das hängt von der jeweiligen Situation ab. Wiederbelebungsmaßnahmen sind nicht leidensmindernd, sondern dienen der Lebenserhaltung. Gelegentlich kann es im Rahmen von geplanten medizinischen Eingriffen (z.B. Operationen) zu kurzfristigen Problemen kommen, die sich durch Wiederbelebungsmaßnahmen ohne Folgeschäden beheben lassen.
B. Nicht nur in den oben beschriebenen Situationen, sondern in allen Fällen eines Kreislaufstillstands oder Atemversagens
Künstliche Beatmung
In den vorher beschriebenen Situationen wünsche ich,
Dialyse
In den vorher beschriebenen Situationen wünsche ich,
Antibiotika
In den vorher beschriebenen Situationen wünsche ich,
Blut/Blutbestandteile
In den vorher beschriebenen Situationen wünsche ich,
5. Ort der Behandlung, Beistand
Ich möchte
Ich möchte
6. Aussagen zur Verbindlichkeit, Auslegung, Durchsetzung und zum Widerruf
7. Hinweise auf weitere Vorsorgeverfügungen
Bevollmächtigte(r):
Gewünschte(r) Betreuerin/Betreuer:
8. Hinweis auf beigefügte Erläuterungen zur Patientenverfügung
Als Interpretationshilfe zu meiner Patientenverfügung habe ich beigelegt:
12. Ärztliche Aufklärung/Bestätigung der Einwilligungsfähigkeit
14. Persönliche Unterschrift
Um meinen in der Patientenverfügung niedergelegten Willen zu bekräftigen, bestätige ich diesen nachstehend