Tiefsinnige Trauersprüche - Teil 6

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Ein jeder steht allein
auf dem Herzen der Erde
getroffen von einem Sonnenstrahl
und schon ist es Abend.
(Salvatore Quasimodo)


Gleich wie die schimmernden Sterne erblassen,
strahlet der leuchtende Morgen sie an,
wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen.
Eines besteht: was du liebend getan!


Ich bin von euch gegangen,
nur für einen Augenblick.
Wenn ihr dahin kommt wo ich bin,
werdet ihr euch fragen,
warum ihr geweint habt.
(Laotse)


Immer wenn wir von Dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten Dich gefangen,
so als wärst Du nie gegangen.


Trauer ist das Heimweh unseres Herzens
nach dem Menschen, den wir liebten.


Wie jäh wird Deine Gegenwart zur Erinnerung.


Unsere Toten sind nicht abwesend,
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
in unsere Augen voller Trauer.
(Augustinus)


Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.


Es kann vor Nacht gleich anders werden,
als es am frühen Morgen war.


Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stille Lande,
als flöge sie nach Haus.
(J. v. Eichendorff)


Ich werde die wiedersehen,
die mich geliebt haben,
und jene erwarten,
die ich liebe.


Wachet, denn ihr wisset nicht,
welche Stunde euer Herr kommen wird.


Was wir bergen in den Särgen
ist das Erdenkleid,
was wir lieben, ist geblieben,
bleibt in Ewigkeit.
(J.W. von Goethe)


Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.


Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.
(Khalil Gibran)


Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
(Rainer Maria Rlke)


Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt, das unentrinnbar und leise von allen ihn trennt.
(Hermann Hesse)


Inneres Glück ist nicht von materiellen Umständen abhängig. Es wurzelt in unserem Geist.
(Dalai Lama)


Leicht kann ein Mensch vergessen, was im Traum verfliegt, doch nie vergisst er einen Menschen, den er von ganzem Herzen liebt.


Jedes Lächeln, jedes Wort, jeder Schritt, jede Träne, jedes Schweigen, jedes Zögern ist nur ein Tropfen im See des Lebens. Aber der große See besteht aus vielen kleinen Tropfen, von denen jeder einzelne bedeutsam ist.



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