Tiefsinnige Trauersprüche - Teil 4

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Niemand kennt den Tod; es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiss, dass er das Schlimmste aller Übel sei. (Sokrates)


Nur wenige Menschen sind richtig lebendig. Und die, die es sind, die sterben nie. Nur wenige Menschen lieben wirklich, und die, die es tun, die vergisst man nicht. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.


Obwohl wir dir die Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, das war für uns der größte Schmerz.


Schmerzhaft war's, vor dir zu steh'n, und deinem Leiden hilflos zuzuseh'n. Du hast gearbeitet und geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Du warst so gut und so bescheiden und mußtest trotzdem so viel leiden. Du wolltest gern noch bei uns bleiben.


Steh' nicht weinend an meinem Grab, ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht. Ich bin tausend Winde, die weh'n, ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee, ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn, ich bin der sanfte Regen im Herbst. Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe, bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel im kreisenden Flug. Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht. Steh' nicht weinend an meinem Grab, ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.


Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht, nicht das Auslöschen der Sonne. (Rabindranath Tagore)


Stets bescheiden, allen helfen, so hat jeder dich gekannt. Friede sei dir nun gegeben, schlafe wohl und habe Dank.


Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast. (Antoine de Saint-Exupéry)


Vergangen ist nicht vergessen, denn die Erinnerung bleibt.


Was bleibt, ist die Erinnerung an Liebe und Geborgenheit.


Was du hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, du hast gesorgt für deine Lieben von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben so bescheiden, viel Müh' und Arbeit kanntest du, mit allem warst du stets zufrieden, nun schlafe sanft in ewiger Ruh'.


Wenn Du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde, in welcher du mich am liebsten hattest. (Rainer Maria Rilke)


Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. (Antoine de Saint Exupéry)


Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.


Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. (Immanuel Kant)


Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er uns ein Licht.


Wir haben dich im Leben geliebt und werden dich im Tode nicht vergessen.


Wir können nicht mehr miteinander reden, nicht mehr miteinander lachen. Wir können unseren Weg nicht mehr gemeinsam gehen. Was bleibt ist Liebe und Erinnerung.


Wir wollen nicht trauern, dass wir dich verloren haben, sondern dankbar sein dafür, dass wir dich gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen. (Hieronymus)


Woran man sich erinnert, das kann nicht mehr verloren gehen.



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