Bedauern bekundene Trauersprüche - Teil 2

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Wer's nie erlebt, kann nicht verstehen, den Schmerz, die Mutter sterben sehen. Geduldig trug sie alle Leiden, die sie von Gott zur Bürd' bekam. Geduldig war sie auch im Scheiden, als ihr der Tod die Last abnahm.


Wir sind traurig, dass Du gingst, aber dankbar, dass es Dich gab. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu Dir zurück.


Ich träume und der geliebte Mensch ist mir nahe. Ich erwache und bin allein, leer ist meine Welt, unergründlich die Tiefe, die ihn verschlang. Aber die Liebe und Wärme vergangener Tage weht zu mir herüber. Fast wie ein Trost.


Ein Leben voller Tat und Drang,
umschlungen von Müh und Gefahr,
durchklungen von sehnendem Sang
von wehmutsvollem: Es war...


Du wolltest Dich nicht fallen lassen,
Du hast so fest gehalten.
Und doch musstest Du gehen.
Nun bist Du erlöst und wir sind traurig.


Die Todesstunde schlug zu früh.


Wenn sich zwei Augen schließen,
ein Liebes von uns geht,
und wir so sehr vermissen,
das Herz, das stille steht.
Das Herz, das ausgeschlagen,
der Mund, der nicht mehr spricht,
dies ist so schwer zu tragen,
das fassen Worte nicht.


Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen Tote wecken, dann würde dich, geliebtes Herz, noch nicht die kühle Erde decken.


Tut mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein. Ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, hier ist lauter Trost und Licht.


Das Leben ist nicht fair, wir haben einen guten Menschen verloren.


Menschen kommen
und Menschen gehen.
Doch einige von ihnen hinterlassen tiefe Spuren.
Spuren in unseren Herzen.
So wie Name.
Ich werde ihn stets so in Erinnerung halten wie ich ihn kennenlernen durfte:
immer freundlich, immer hilfsbereit
Ein wirklich guter Mensch ist von uns gegangen.


Denn es geschehen Dinge, die wir nicht begreifen können. Wir stehen machtlos und stumm daneben.


Wir sind uns begegnet. Du hast Spuren hinterlassen in uns. Deine Handschrift, dein Zeichen unauslöschlich. In unseren Herzen hast du dir Raum geschaffen - für immer.


Es tut weh, diese Leere zu spüren, es tut weh, Dich nicht mehr zu berühren. Hast trotz Krankheit nie aufgegeben, hast Kraft Dir abgezwungen zu leben. Es wär noch so viel zu sagen, es gäb an Dich noch so viele Fragen. Unsere Liebe zu Dir wird Kraft uns geben, mit Dir in unseren Herzen weiter zu leben. Du hast das Leben so geliebt, doch der Tod hat Dich besiegt.


Die Sonne sank, bevor es Abend wurde.


Es ist so schwer, wenn sich zwei Augen schließen, die Hände ruh'n, die einst so viel geschafft. Wenn auch Tränen still und heimlich fließen, ein gutes Herz ist nun zur Ruh' gebracht.


Ganz, ganz alleine, sogar von Dir verlassen, und alle Blumen blühen nach wie vor. In kalte, tote Worte kann man das nicht fassen, was Du mir warst, was ich mit Dir verlor. (Otto von Schilling)



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