Bestattungskosten

Bestattungskosten

Eine Bestattung kann, wenn nicht sorgfältig geplant, schnell zu hohen finanziellen Belastungen führen. Neben Kosten, die für die Leistungen des Bestatters entstehen, sollten Angehörige auch Friedhofsgebühren, Kosten für den Steinmetz oder für die Bewirtung der Trauergäste berücksichtigen. Eine genaue Planung der Bestattung ist deshalb wichtig, um den Überblick über die Bestattungskosten zu behalten. Es ist anzuraten, die Angebote genau zu prüfen und Preise und Leistungen zu vergleichen. In der Regel haben Angehörige bei einem Todesfall 36 Stunden Zeit, um das passende Bestattungsinstitut zu wählen.

Vergleich der Bestattungskosten ratsam

Bestattungen können in verschiedenen Varianten durchgeführt werden. Der Preis ist beispielsweise davon abhängig, welche Art der Bestattung gewählt und in welchem Umfang diese durchgeführt wird. In der Regel gilt: Eine Erdbestattung ist teurer als eine Feuerbestattung. Dies liegt daran, dass die zu verwaltende Grabfläche für ein Erdgrab eines Sarges deutlich größer ist als die für ein Urnenerdgrab. In den meisten Fällen unterschreiten die zusätzlichen Kosten für ein Krematorium bei einer Feuerbestattung, die der Gesamtkosten eines Erdgrabes deutlich. Die Kosten für die Bestattung können zudem je nach Bestattungsunternehmen unterschiedlich hoch ausfallen. Auch regional gibt es große Unterschiede in den Kosten einer Bestattung. Es ist daher empfehlenswert mehrere Angebote anzufordern und Preise sowie Leistungen der Bestatter zu vergleichen. Neben der Beisetzung kommen im Rahmen der Bestattungskosten jedoch noch weitere Ausgaben auf die Hinterbliebenen zu.

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Zusätzliche Kosten bei einer Bestattung

Sonstige Kosten entstehen im Todesfall zum Beispiel für die Erstellung des Totenscheins, der von einem Arzt ausgestellt wird. Die Anfertigung des Totenscheins wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet und liegt in der Regel zwischen 20,00 und 80,00 Euro. Zu den Bestattungskosten zählen zudem Gebühren, die für die Nutzung einer Grabstätte anfallen. Diese werden von der zuständigen Friedhofsverwaltung erhoben und lediglich von den Bestattern ausgelegt. Auch die Grabpflege durch den Friedhofsgärtner muss zusätzlich bezahlt werden, falls diese nicht von den Angehörigen übernommen werden kann oder soll. Bei einigen Bestattungsarten entfällt dies, wie etwa bei der Seebestattung, bei der keine Grabstelle gekauft werden muss und zudem kein Pflegeaufwand nötig wird. Weitere Ausgaben können für die Bewirtung der Trauergäste am Tag der Beisetzung entstehen. Auch das Anfertigen und Aufstellen eines Grabsteins durch einen Steinmetz trägt zu den Kosten bei. Wird bei der Trauerfeier ein freier Redner gebucht oder Trauermusik gewünscht, fließen diese Punkte zusätzlich in die Bestattungskosten mit ein. Damit können die Kosten einer Bestattung in Einzelfällen mehr als 10.000 Euro betragen.

Angebote zum Preisvergleich

Generell lohnt es sich, mehrere Angebote von Bestattern anzufordern und Preise sowie Leistungen zu vergleichen. Dafür empfiehlt es sich, Vergleichsdienste wie Bestattungen.de zu nutzen, um kostenlos verschiedene Angebote von Bestattern zu erhalten und diese in Ruhe vergleichen zu können. Vergleichsportale sind auch geeignet für Personen, die nicht selber bei verschiedenen Bestattungsinstituten anfragen wollen. Wenn keine verbindlichen Angebote anfordern werden sollen, sondern nur eine erste Abschätzung zu den voraussichtlichen Kosten benötigt wird, kann Ihnen der Bestattungskostenrechner von bestattungsplanung.de weiterhelfen. Hiermit können Sie schnell und einfach die zu erwartenden Kosten einer Bestattung berechnen. Geben Sie dazu einfach die Details zur gewünschten Bestattung ein und der Bestattungskostenrechner kalkuliert anschließend die voraussichtlichen Kosten.Zum Bestattungskostenrechner

Die wichtigsten Kostenpunkte einer Bestattung im Überblick:

Bildquelle: © Wilhelmine Wulff / pixelio.de